Gestern (am 13. März) hat Spiegel Online in einem längeren Artikel über die missbräuchliche Verwendung von Display-Werbung auf illegalen Downloadseiten berichtet. Dabei war auch eine Kampagne aus dem Netzwerk von adscale betroffen.
Diese Werbung wurde unter dem Absender adscale sichtbar, da ein Ad Tag aus unserem System widerrechtlich weitergegeben wurde. Der betreffende Publisher wurde von adscale nach dem Bekanntwerden unmittelbar gesperrt, so dass keine weiteren Werbeeinblendungen dieses Kunden möglich sind. Wir verfolgen den Fall parallel weiter und werden den Verantwortlichen auch juristisch zur Rechenschaft ziehen.
Wir wissen, dass unsere über 5.000 Publisher und Webseiten-Partner insgesamt sehr verantwortungsvoll handeln. Wir möchten Sie angesichts des vorliegenden Einzelfalls jedoch nochmal ausdrücklich darauf hinweisen, dass es nach § 14.5. unserer Allgemeinen Geschäftsbedingungen verboten ist, Ad Tags bzw. HTML-Codes weiterzugeben. Etwaige Verstöße werden von uns juristisch verfolgt und wir behalten uns Schadensersatzansprüche vor.
Für adscale als Online-Werbemarktplatz ist die Transparenz gegenüber Advertisern und Publishern ein ganz wichtiges Alleinstellungsmerkmal. Publisher können in unserem Marktplatz jede Werbekampagne einzeln auswählen und freischalten, die auf ihren Webseiten laufen soll. Umgekehrt können Advertiser ebenfalls ganz genau festlegen, bei welchen Publishern und Webseiten welche Kampagne laufen soll.
Damit dieses Prinzip gewahrt bleibt und um die Marken der Advertiser bestmöglichst zu schützen, setzt adscale intern zwei Sicherungsstufen ein:
- Referrer-Checks durch unsere Server, bei der wir die Herkunft der Impressions mit den Eingaben in der Datenbank abgleichen
- ein wöchentlich durchgeführter manueller Check des Gesamtinventars durch die adscale-Mitarbeiter
Durch diese Sicherheitsvorkehrungen ist es ab sofort nahezu unmöglich, Werbung über den adscale-Marktplatz auf unberechtigten Seiten auszuspielen.
Danke für Ihr Verständnis
Ihr adscale-Team
