adscale stellt seine Mitarbeiter vor (2) – Heute: Michael Böcher

Michael Böcher

Michael Böcher - adscale

adscale ist der führende Anbieter für Online-Werbung in Deutschland. Wer genau steht aber hinter diesem kontinuierlich wachsenden Start-up, das schon heute mehr als 80 Mitarbeiter an vier Standorten hat? Denn wie wir wissen, ist jedes Unternehmen nur so gut wie seine Mitarbeiter. Aus diesem Grund möchten wir Euch in unserer Serie einzelne Mitarbeiter vorstellen, die ihre ganz persönliche adscale-Geschichte erzählen. Heute haben wir Michael Böcher, unseren Head of Product Development, gelöchert und ihm das ein oder andere Lächeln entlockt.

 

 adscale als Startup – Du warst fast von Anfang an dabei. Was war das für ein Gefühl? Und wie ist es heute?

 

Es war ein richtig gutes Gefühl damals. Andernfalls hätte ich mich sicherlich auch nicht für die Firma entschieden. Ein Grund dafür war vor allem auch das Geschäftsmodell, denn das Thema Marktplatz für Display-Werbung war und ist – sowohl aus technischer als auch aus wirtschaftlicher Sicht – ein wirklich spannendes und anspruchsvolles Thema. Einen ganz besonderen Reiz übte damals natürlich auch die Tatsache auf mich aus, dass adscale noch ganz am Anfang stand und ich somit von Beginn an mit dabei sein und den Marktplatz mit aufbauen konnte. Für einen Techniker wie mich natürlich ein extremer Anreiz. Dieser ist auch bis heute geblieben, denn noch immer geht es darum, die Plattform um neue Produkte und Features zu erweitern und den Bedürfnissen unserer Kunden gerecht zu werden.

 

Wie hat sich adscale in den letzten Jahren verändert?

 

Ich habe mich immer wie in einem ICE gefühlt, der mit 250 über die Schienen rauscht. adscale ist vom Start weg kontinuierlich und extrem schnell gewachsen, ohne dabei an Fahrt zu verlieren. Ich liebe Geschäftsmodelle, die organisches und skalierbares Wachstum ermöglichen.

Dabei hat sich bei adscale kontinuierlich jede Menge getan. Die Anforderungen an das Produkt und auch an das Team, haben sich durch die unterschiedliche Nutzung der Plattform (durch z.B. Display- oder Performance-Agenturen, Direktbucher, Publisher, Vermarkter, DSPs etc.) in den letzten Jahren dramatisch verändert. Auf diese Bedürfnisse schnell reagieren zu können, und hier in Deutschland auf Augenhöhe mit Playern wie Google zu agieren, das macht mich ein wenig stolz. Hier hat das gesamte Team, quer durch alle Abteilungen, einen fantastischen Job über die Jahre gemacht – und macht ihn noch! Das liegt nicht nur an dem großen Know-how, das adscale auszeichnet, sondern auch an der geringen Fluktuation, die wir seit dem Start unter den Mitarbeitern haben.

 

Hattest Du vorher schon Erfahrung im Online-Werbebereich?

 

Mehr oder weniger. Vor adscale habe ich Erfahrung in der Rolle des „Publishers“ gesammelt und war hauptsächlich „Nutzer“ von Adserver-Technologien. In dieser Zeit habe ich auch erste Produkte wie eine Middleware [eine Zwischenanwendung für Softwarelösungen Anm. der Redaktion] entwickelt, die basierend auf einer Suchmaschine, je nach Keyword bzw. Suchanfrage, das passende Display-Ad über einen angeschlossenen 3rd Party Adserver ausgeliefert hat. Die Online-Branche war für mich deshalb nicht völlig unbekannt, den richtigen Insight habe ich aber erst bei bzw. über adscale bekommen.

 

Was macht bei adscale am meisten Spaß? / Was ist das Besondere?

 

Das großartige Team, also die Kollegen und die täglich abwechselnden Aufgaben, bzw. die permanente Herausforderung, die Plattform noch besser zu machen und neue Produkte zu entwickeln.

 

Wie sieht Dein Arbeitsalltag aus?

 

Es gibt keinen Alltag, mal abgesehen von Morgens ins Büro zu gehen.

 

Und wie funktioniert die Zusammenarbeit mit Neuseeland?

 

Die Zusammenarbeit ist perfekt! Von außen betrachtet erscheint es ungewöhnlich, dass unser komplettes Software-Entwicklungteam in Christchurch, Neuseeland sitzt – das war es anfangs für mich auch. Aber durch die große Zeitdifferenz ergeben sich zahlreiche Vorteile, von denen wir alle profitieren. Einer davon ist beispielsweise, dass wir unseren Kunden einen 24-Stunden Service bieten und in regelmäßigen Sprints kontinuierlich Verbesserungen und neue Produkte veröffentlichen. Auch hier spielt die Tatsache, dass wir Tag und Nacht daran arbeiten können, eine beachtliche Rolle. Außerdem sind die Prozesse und Frameworks optimal angepasst, so dass wir über die Kontinente hinweg sehr gut miteinander arbeiten. Damit der Kontakt untereinander trotz der Entfernung bestehen bleibt, arbeiten wir viel mit Skype und sorgen für regelmäßige Besuche und einen kontinuierlichen Austausch.

 

Ein Montag fängt gut an, wenn…

 

… der ICE von Limburg Süd nach München HBf am späten Sonntagabend mal keine Verspätung hatte.

 

Was machst Du eigentlich am liebsten, wenn Du nicht arbeitest?

 

An erster Stelle steht da meine Familie. Sofern ich eine freie Minute habe, verbringe ich möglichst viel Zeit mit ihr. Außerdem lese und zeichne ich gerne, entspanne mich an der Konsole oder versuche mich an der E-Gitarre. Daneben gehe ich gerne wandern und schwinge mich auf mein Fahrrad.

 

Kleines Horrorszenario: Internet gibt es nicht mehr. In welcher Branche arbeitest Du?

 

Gute Frage! Ich denke ich wäre irgendwo im handwerklichen Bereich aktiv…

 

In der ersten Folge: Junior Account-Manager Lea Geitlinger

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